Ein Friedensbotschafter
Im ersten von drei Kunst-Vorträgen beleuchtete Dr. Michael Kausch am Mittwochabend in der Attenkofer Akademie das Menschen- und Weltbild Pablo Picassos. Der Kunsthistoriker, Philosoph und international tätige Kurator zeigte anhand berühmter Werke des spanischen Kunst-Titanen, wie sich zeitgenössische Ereignisse darin widerspiegeln. Was Picasso (1881 bis 1973) prägte, beeinflusst in vielen Themen jeden von uns, so Dr. Kausch. Picasso zu verstehen, bedeute, unsere Kultur und uns selbst besser zu verstehen. Mit Gedanken und Fragen der Zeit beschäftigte sich Picasso als Maler, Bildhauer, Keramiker, Fotograf, Zeichner sowie Bühnen- und Kostümbildner durch intensive Lektüre und Gespräche mit Freunden aus vielen Berufen. Er dokumentierte soziale Probleme, Angst und Abgründe, Krieg, Tod und Liebesekstase. Zeitlebens setzte sich Picasso für den Frieden ein.
Mit diesen Kernthemen befasst sich Dr. Michael Kausch auch in seinem neuen Buch „Realität, Eros und Aggression – das Menschen- und Weltbild Pablo Picassos“, das er dem Publikum in der Attenkofer Akademie vorstellte. Das Buch ist im Buchhandel erhältlich. Die Stiftung Attenkofer hat Dr. Kausch für weitere Kunstvorträge gewinnen können. Am 13. Mai widmet er sich Auguste Rodin, am 10. Juni Claude Monet. Karten sind demnächst erhältlich.